REITDISZIPLINEN IM RFV BAD HONNEF

DRESSUR

Dressurreiten fördert und verfeinert durch gymnastische Übungen die natürlichen Veranlagungen des Pferdes. Das Dressurreiten hat das rittige Pferd zum Ziel, das auf minimale Hilfen (Signale) hin zum exakten Ausführen einer gewünschten Lektion (Aufgabe) veranlasst werden kann.



Die dressurmäßige Ausbildung des Pferdes stellt die Grundlage jeder reiterlichen Betätigung dar und findet ihre Vollendung in der Hohen SchuleDressurreiten fördert und verfeinert die natürlichen Bewegung-en des Pferdes und ermöglicht ihm, das Gewicht des Reiters optimal zu tragen und trägt dadurch zur Gesunderhaltung des Pferdes bei. Dressur bedeutet in diesem Zusammenhang weniger das Konditionieren des Pferdes auf Kommandos als vielmehr die Gymnastizierung und Sensibi-lisierung des Pferdes zur Erhöhung von Kraft, Beweglichkeit und Durchlässigkeit.

SPRINGEN

Zur ausgewogenen Grundausbildung eines Pferdes gehört auch eine grundlegende Springausbildung. Auch heute noch gibt es Dressur-prüfungen mit Gehorsamssprung.

In der Springausbildung werden unter anderem Stangenarbeit, Cavalettiarbeit, Trabsprünge, Freispringen und Gymnastikreihen zur Schulung von Rhythmus und Koordination eingesetzt. Über dem Sprung soll das Pferd den Rücken aufwölben. Das Aufwölben des Rückens wird als Bascule bezeichnet. Springgymnastik ist als Ausgleich auch bei der Gymnastizierung von Dressur- und Freizeitpferden sinnvoll. Insbesondere Takt- und Rückenprobleme können mit Springgymnastik verbessert werden. Das Gymnastikspringen ist auch für fertig ausgebildete Springpferde wertvoll, da die Technik verbessert wird, ohne die Pferde allzu sehr zu belasten.

VIELSEITIGKEIT

Dressur. Springen. Geländeritt. Um in der Vielseitigkeit zu bestehen, müssen die Mehrkämpfer des Pferdesports sowohl auf dem Viereck, als auch im Cross und im Parcours ihr Handwerk beherrschen. Die Basis des Erfolgs jedoch ist das gegenseitige Vertrauen zwischen Reiter und Pferd.

 

 

Bis heute wird die Vielseitigkeit auch als "Krone der Reiterei" be-zeichnet. Aus den militärischen Geländeritten entwickelten sich allmählich Querfeldeinprüfungen und wurden später zu Vielseitigkeitsprüfungen mit Dressur, Geländeritt und Springen. 

 

Die Dressur wird einzeln geritten und ist stets der Auftakt einer Viel-seitigkeitsprüfung. Traditionell ist die zweite Teilprüfung der Geländeritt über eine mit Naturhindernissen verschiedener Art ausgestattete Querfeldeinstrecke. Der Geländeritt ist in einer vorgegebenen Zeit zu absolvieren, das Überschreiten dieses wird mit Strafpunkten geahndet. Das Parcoursspringen, dem in der Regel eine Verfassungsprüfung vorangeht, entspricht den Regeln der Spezialdisziplin Springen. Sieger ist am Ende derjenige Teilnehmer mit der geringsten Strafpunktzahl.

WORKING EQUITATION

Working Equitation, auch Arbeitsreitweise (englisch: Working Equitation), ist eine Reitdisziplin, welche auf traditionellen Reitweisen beruht. In den südeuropäischen Ursprungsländern der Arbeitsreitweise sind die Begriffe „Equitação de trabalho“ (Portugal),"equitaciòn de trabajo" (Spanien), „Doma di lavoro“ (Italien) und in Frankreich „L’équitation de travail“ gebräuchlich.
 

Mit zunehmender Modernisierung und Industrialisierung drohten diese Arbeitsreitweisen, welche Bestandteil der nationalen Kulturen sind, in Vergessenheit zu geraten. In der Working Equitation wird beabsichtigt, nicht nur die Reitweise jedes Landes zu fördern, sondern auch die Traditionen, Reitbekleidungen, Sättel und Zaumzeuge, die Bestandteil des Kulturgutes jeder Nation sind, zu erhalten.

 

Neben den für die Arbeitsreitweise traditionellen Pferderassen kommen heutzutage in der Working Equitation grundsätzlich alle Rassen zum Einsatz, vom Kleinpferd bis zum Kaltblut. Die nationalen Reglements sehen in der Regel vor, dass die nationalen Pferderassen gefördert und eingesetzt werden.

 

Quellverweis: wikipedia.de

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